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Umweltaspekte |
Der Kraftfahrzeugverkehr bildet eine der bedeutendsten Quellen der Luftverunreinigung und führt in besonderem Maße in Ballungsgebieten zu erheblichen Umwelt-belastungen. Der Emissionsanteil des Kfz-Verkehrs liegt beispielsweise bei Kohlenmonoxid (CO) bei über 70 %.
Besonders Die Emissionen von NOx und höheren Kohlenwasserstoffen führen unter Sonneneinstrahlung zu höhreren Ozonkonzentrationen in der bodennahen Atmosphäre, dem sogenannten Sommersmog. Erhöhte Schwefeldioxid- und Staubkonzentrationen können dagegen während einer winterlichen Iversionswetterlage zum sogenannten Wintersmog führen. Ein weiteres Gefahrenpotenzial liegt im Ausstoß toxischer und krebserregender Partikel- und Rußemissionen.
Die ökologischen Vorteile für Flüssiggas zeigen sich vor allem in den regionalen wie auch globalen Umwelt-auswirkungen. Hier kann mit Flüssiggas sofort eine wesentliche Entlastung erreicht werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen werden Schadstoffe, die Smog entstehen lassen, in Verbindung mit Kat um bis zu 80% reduziert.
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Wirtschaftlichkeit |
Um die Wettbewerbsfähigkeit von Flüssiggas zu beurteilen, werden die zusätzlichen Investitionskosten, sowie die finanziellen Aufwendungen für die Abnahme der Fahrzeuge, die Vorauskosten und die Preisdifferenz zu anderen Kraftstoffen herangezogen.
Die Mehrkosten für die Umrüstung eines benzinbetriebenen Pkw auf Flüssiggas betragen je nach Fahrzeugtyp zur Zeit 2.100 - 2500 € inkl. Mehrwertsteuer.
Für ein Nutzfahrzeug der Kategorie "Mercedes Benz Sprinter" ist mit einem Betrag von ca. 2.800 € zu rechnen. Die Mehr-kosten für flüssiggasbetriebene Omnibusse bzw. Lkw betragen zur Zeit zwischen 15.000 und 25.000 €.
Wirtschaftliche Vorteile ergeben sich vor allem bei Vielfahrern und Besitzern größerer Fahrzeuge mit höherem Verbrauch. Das untenstehende Kalkulationsschema zeigt eine Jahres-Kilometerleistung von 30.000 km. Je höher die Kilometerleistung, um so schneller werden die Umrüstungs-kosten eingefahren.

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Beispielrechnung |
Kraftstoff |
Benzin/Super |
Autogas |
Diesel |
Jahresleistung |
33.000 km |
33.000 km |
33.000 km |
Verbrauch pro 100 km |
9,5 L |
10,5 L |
7,0 L |
Preis pro Liter |
1,37 € |
0,72 € |
1,30 € |
Kosten pro 100 km |
13,02 € |
7,56 € |
9,10 € |
Kraftstoffkosten pro Jahr |
4.296,- € |
2.494,- € |
3.003,- € |
Jährliche Mehrkosten ( Diesel Kfz-Steuer) |
0,00 € |
0,00 € |
290,- € |
Gesamtkosten |
3.449,- € |
2.009,- € |
3.293,- € |
Hier zahlen sie mehr im Jahr |
1.802,- € |
0,00 € |
1284,- € |
Nutzung bei 4 Jahren (Mehrzahlung) |
7.208,- € |
0,00 € |
5.136,- € |
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Technik |
Das Angebot autogasbetriebener Fahrzeuge umfasst zwei Gruppen. Zum einen den Bereich der Pkw, Kombis und Transporter auf der Basis sonst benzinbetriebener Fahrzeuge und zum anderen den Bereich der Transporter, Lkw und Busse, die sonst dieselbetrieben angeboten werden.
Da das Autogasgemisch in Ottomotoren fremdgezündet werden muss, können insbesondere benzinbetriebene Fahrzeuge für den wahlweisen Einsatz von Autogas leicht umgerüstet werden. Die Fahrzeuge verfügen dabei weiterhin über ihre Grundausstattung. Somit ist ein bivalenter Betrieb sowohl mit Autogas als auch mit Benzin möglich.

Aber auch auf dem Gebiet der monovalenten Antriebe, die insbesondere für schwere Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse die Möglichkeit eröffnen, den Dieselbetrieb durch emissions arme Motoren, die ausschließlich mit Autogas betrieben werden können, zu ersetzen, stehen geeignete Systeme zur Verfügung.
In der Vergangenheit war oft der zusätzliche Platzbedarf durch den Gastank ein Hinderungsgrund, das Fahrzeug auf Flüssiggas umzurüsten.
Inzwischen gibt es eine Reihe von Tankgrößen und weiteren Alternativen, wie z. B. den Einsatz eines sogenannten Reserveradtanks. Der Tank wird dabei anstelle des Ersatzrades in der Reserveradmulde montiert. Für Notfälle kann dann anstelle des Reserverades ein Pannenspray mitgeführt werden.

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